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Das Ende der Welt wird sehr einseitig gerne nur als Bedrohung gesehen, findet Holger Saarmann. Der singende Geschichtenerzähler ist zurück mit neuen Gitarrenchansons:

Morbides, ja, Postapokalyptisches mischt sich in seine poetische Farbpalette, auf der auch das Elfenbeinweiß der Festung Europa Platz findet. Und da sich seine Pinselstriche weiterhin liebevoll den kleinen Straßen, den Menschen und Erlebnissen der Hinterwelt widmen, sieht man ihm gern geschmackliche Streitbarkeiten nach. Und erhofft sich – nicht ganz unvergeblich – Antworten auf drängende Fragen:

Wie kann es sein, daß einer lebt, nachdem man ihn ersticht? Lohnt sich das Warten auf das Wiederauftauchen des sagenhaft-versunkenen Dorfes Germelshausen? Oder glauben wir lieber den Chemtrail- und Flach-Erde-Predigern unserer Zeit? Folgt dem ewigen ersten Oktober dieses Jahr einfach der Winter – und nichts dahinter? Seit wann gibt es Wasser auf dem Mars? Erleben wir noch, wie Beteigeuze zur Supernova auflodert? 
Saarmann jedenfalls findet Weltuntergänge einfach zum Sterben schön. Sofern sich dazu schunkeln lässt. Was natürlich reine Koketterie ist, wenn man die Notausgänge kennt.

Wer sich durch "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Melancholia" nicht lächelnd in den Freitod treiben ließ, dem bietet dieser Liederabend Anlass zu neuer Hoffnung.  (Welt am Abgrund, Ausgabe März 2020)




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